Seit ich es das erste mal auf Seiten wie flickr, del.icio.us, Technorati oder auch NetLib gesehen habe, interessiert mich die Indexierungsform Tagging sehr. Gestern habe ich Tagging und eine Tagcloud in meine Wordpress-Installation integriert.
Prinzipiell versieht man beliebige Information mit sogenannten Tags (Schlüsselwörtern) – Diese können entsprechend ihrer Häufigkeit in einer Tagcloud dargestellt werden. Hat man eine gute Basis an erfassten Tags, können sehr leicht Relationen einzelner Tags zueinander ermittelt werden. Die Komplexität der Vernetzung steigt sehr früh steil an.
Die Vorteile des Taggings:
- Sehr schnelle Eingabe (Man gibt einfach mehrere Worte getrennt durch Beistriche an)
- Sehr übersichtliche Darstellung von Schlagwörtern inkl. ihrer Gewichtung
- Komplexität durch sehr viele Schlüsselwörter
Die Vorteile des Taggings in Multiuser-Umgebungen:
- Spontane, freie Vernetzung von Inhalten ohne fixe Vorgaben
Allgemein Nachteile:
- Doubletten einzelner Tags durch ungewollte gleichzeitige Nutzung des Singular, Plural, anderer Wortformen oder Synonyme, etc. Beispiele für Tagmöglichkeiten mit selber oder ähnlicher Bedeutung: Buch, Bücher, Roman, lesen, gelesen, etc.
- Ungewollte Fehleinträge durch Tippfehler
- Komplexität durch sehr viele Schlüsselwörter
Das Tagging in meiner WordPress-Installation habe ich mit diesem Plugin gelößt:
http://vapourtrails.ca/wp-keywords/
Die Darstellung der Tagcloud basiert auf dem Know How in diesem Artikel:
Tag Cloud Font Distribution Algorithm (Im speziellen die etwas schönere, logarithmische Verteilung)